29.11.2005 :: Leipzig Alte Börse :: Empfindung und Kalkül - Einführung Buschmeier
Die klassische europäische Musik ist ein zentraler Bestandteil unseres kulturellen Erbes und unserer Identität. Im Zeichen des zusammenwachsenden Europa der Regionen und der Globalisierung ist daher die Frage nach deren Position im komplexen System Kultur eine der wichtigen Fragestellungen der Musikwissenschaft. Musik überwindet Sprachbarrieren und spiegelt sowohl das kulturelle Empfinden als auch die Kunst höchster Abstraktion. Die mathematischen Proportionen klingender Saiten wurden erstmals von Pythagoras definiert, der sie durch Unterteilung gespannter Saiten fand. Wie kommt es, daß es beim Hören von Musik sehr intensive emotionale Eindrücke geben kann und was macht die sinnliche Schönheit von europäischer klassischer Musik auch für fremde Kulturkreise so faszinierend? Gibt es vergleichbaren Kulturaustausch auch in umgekehrter Richtung und wie funktioniert er? An diesem Abend widmen sich drei Geisteswissenschaftler in Kurzbeiträgen und in interdisziplinärem Gespräch unter anderem diesen Fragen und laden ein zu einer Auseinandersetzung mit Aufgaben und Selbstverständnis von Musiklehre und Musikwissenschaft heute für Musikwissenschaftler, Musiker und Kulturschaffende.
Dr. Gabriele Buschmeier
Wissenschaftliche Referentin
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
Musikwissenschaftlichen Editionen
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Empfindung und Kalkül :: Leipzig :: 29.11.2005
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Empfindung und Kalkül :: Leipzig :: 29.11.2005
©Deutschlandfunk - Studiozeit - Beitrag Dörte Hinrichs
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