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Aktuell :: Polen und Deutschland
Polen und Deutschland –
Zivilgesellschaften und nationale Identitäten in Europa
Polen und Deutschland können als Nachbarländer auf lange, wechselvolle geschichtliche Beziehungen zurückblicken. Nach brachialen Gebietsteilungen, Grenzverschiebungen und Systemumbrüchen waren beide Länder gezwungen, sich immer wieder in neuen Räumen einzurichten. Zuletzt bedingten dies das Ende des Zweiten Weltkriegs, die deutsche Einheit, das Ende des Ost-West-Konflikts und die Aufnahme Polens in die Europäische Union.
Auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet finden seitdem intensive Austauschprozesse statt. Doch wie gehen die Zivilgesellschaften mit der aktuellen Entwicklung um?
Welche Faktoren bestimmen die nationale Identität, die Wahrnehmung des Nachbarn und das generelle Interesse an der Nachbargesellschaft? Die Eigen- sowie Fremdvorstellungen und Denkbilder der Polen und Deutschen sind höchst unterschiedlich. Allmählich aber entwickelt sich die Vorstellung von einem gemeinsamen kulturellen Erbe, werden Grenzräume als verbindende Kulturlandschaften gesehen.
Über die Bedeutung dieser kulturellen Annähungsprozesse in einem zusammenwachsenden Europa und ihre Modellkraft für andere multikulturell geprägte Gebiete, diskutieren polnische und deutsche Literaturwissenschaftler, Historiker, Politikwissenschaftler miteinander und mit dem Publikum.
Zu dieser Veranstaltung
am 28. Juni 2006 um 18.00 Uhr
im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
sind Sie herzlich eingeladen.
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Polen und Deutschland :: Berlin :: 28.06.2006
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